AbiFahrt
Warten auf die Zimmeraufteilung
Die Geschichte begann am 10.07.2006. Lang ist's her, mit einem Stau auf der B170. Erinnert euch, da gab´s noch die ganzen bösen Laster! Nach unzähligen Filmen, wie "Stirb langsam 1", "Blair Witch Project", "Der Soldat James Ryan", verlängerten Autobahnpausen (weil Georg unbedingt seinen Frisbee auf einem anderen Bus verstauen musste) und nach mehreren Wendemanövern, kamen wir endlich in unserem Quartier an. Zumindest bis vor die Tür, denn die Pensionsverwalterin wollte uns zunächst nicht rein lassen, weil wir nicht bezahlt hätten! Nach einigen Diskussionen, Augenzwinkern und Telefongesprächen konnten wir das aber zum Glück auch klären. Danach wagten wir uns endlich an die Zimmeraufteilung heran. Leider konnten nicht alle Wünsche in die Tat umgesetzt werden, jedoch fanden sich dann Wege und Möglichkeiten…
Alle die nicht der Kulturszene angehörten vergnügten sich am Strand
Der nächste Tag brach heran und der Magen knurrte. Nur leider verstanden uns die Köchinnen nicht auf deutsch, tschechisch, russisch oder englisch, sodass wir die folgenden Tage ohne Tee und Käse auskommen mussten. Den restlichen Tag verbrachten die meisten mit den leckeren Waffeln, dem Strandverkauf oder in den Dünen. Nach einem kleinen Fußmarsch konnte man den Strand erreichen und entdeckte sofort eine riesige Liegefläche mit fast allen unserer Kollegen. Die einen badeten, die anderen spielten Beachvolleyball oder räckelten sich in der Sonne. Am Abend saß man dann in einer großen Runde im Garten um den Abend zu genießen.
Hier das im Text versprochene Bild
Durch tausende Klingelgeräusche aufgeweckt, wurden die Sachen gepackt und dann ging es nach dem Frühstück in Richtung Kolberg. Nach einem Stadtrundgang auf eigene Faust (Leuchtturm, Marienbasilika und viel Eis) kehrten die Reiselustigen wieder ins Zentrum der Erholung zurück. Wieder bildete sich am Abend, diesmal am Strand, eine große Gruppe Goldener Zwölfer. Activity spielend und gefolgt von einigen blutigen Auseinandersetzungen. Reichi prallte beim "Catch-the-Frisbee" gegen Eric und verpasste ihm eine Platzwunde, die natürlich gleich von mehreren sächsischen Katastrophentouristen per Fotoapparat festgehalten werden musste.
Cühle bekommt eine neue Frisur von den besten Haarprofis die sich gerade auftrieben ließen
Am nächsten Tag teilte sich die Gesellschaft wieder in die Kulturwilligen und die Strandnixen. Nach gemütlichen Stunden am Strand wurden dann auch die eher gemütlichen Gesellen aktiv und fuhren Banane oder Go-Kart. Leider unterschätzten einige dabei die in Polen festgesetzte StVO, welche da besagt das ein Go-Kart mit ein oder zwei Kästen Bier beladen und einem trinkendem Fahrer nicht den allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des polnischen Kleinstadtstraßenverkehrs entspricht. Der Fahrer, ein gewisser Georg P. wurde daraufhin von den Gesetzhütern einkassiert. Gut, dass die neueste Technik in Sachen Alkoholtest noch nicht im ortsansässigen Revier bekannt war. Am späteren Abend wurde noch Fußball gespielt, im Dunkeln gebadet und die besten Hairstyling-Artists durften sich an Cühle's Frisur wagen. Gefeiert wurde bis tief in die Nacht und nun musste auch der Faulste seinen Koffer für den nächsten Tag packen - sofern er dazu noch in der Lage war…